Wieder zurück…

wir kochen wieder am heimischen Herd, haben  jederzeit unkomplizierten Zugriff auf eine Toilette, die Menschen sprechen uns auf schwäbisch an, vertraute Gesichter, Strassen, Orte wohin das Auge blickt.
Wir sind gesund Zuhause eingetroffen, wobei bei aller Freude über die Begegnungen mit Freunden, das Wort „Zuhause“ eher eine Ortsbezeichnung als eine Zustandsbeschreibung darstellt.
Noch fühlt sich die Wirklichkeit seltsam und unwirklich an.
Eule ist geputzt und und startklar 😉 doch wir nutzen den Hauseingang, gehen abends einfach vorbei an der Eule, die verlassen und unbewohnt unter einem Herbstbaum in der Strasse steht…
Ich arbeite noch an dem letzten Bericht unserer Reise, den ich in Berlin fertig stellen werde und der demnächst an gewohnter Stelle zum Lesen bereitsteht.
Darin die sonnigen Tage in England mit seinen Pups und außergewöhnlichen Menschen mit ihren Brexitsorgen, Europas Haupstadt Brüssel mit seinem Parlament, die seltsame Rückckehr und zusammenfassende Gedanken zur Reise und dem real existierenden Europa…

Bis dahin,
alles Gute von Caty und Knut,
heute aus Tübingen…

Der langsame Weg zurück in die „Zivilisation“


Oslo, so lesen wir, wächst so schnell wie keine andere europäische Stadt, es ist das andere Norwegen, eingebettet in eine anmutige Scherenlandschaft, glitzert die neue Skyline aus Glas und Beton neben hochaufragenden Kränen in der Spätsommersonne, ein Vorgeschmack auf wirklich urbanes Leben in Amsterdam . . .

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Höher, Größer, Weiter, Länger, Teurer . . .

Passstraßen kaum breiter als Eule, die sich so steil in schwindelnde Höhen winden, dass wir die Steigungen oft nur im 1 Gang bewältigen. Über 2000m hohe, schneebedeckte Gebirgsmassive, die jäh bis auf Null abfallen und im schwarzblauen Wasser der Fjorde versinken, speckig glänzende schwarze Felsen neben dem saftigen grün sanfter Wiesenhügel, rote Häuser und rote Äpfel, goldene Felder, orangenes Laub, überteuertes Brot und preisgekrönte Architektur inmitten urzeitlicher Natur . . .

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Das gefühlte Ende der Welt . . .

Der Wind pfeift über das aufgewühlte Meer, die Wellen bersten an schroffen Monoliten, die tausendfach gezackt aus dem Wasser ragen, silbrig glitzernd dort, wo die Sonne auf die speckige, nasse Oberfläche trifft und zeitgleich wie dampfende Ungeheuer umwölkt und rauchend, ein blau, weiß, grau, schwarzes Lichtspiel, bedrohlich und faszinierend zugleich . . .

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Schweden, aus dem Land der roten Häuser und blonden Schönen…

Wenn innerhalb von 10 Minuten mindestens 5 blonde, gut durchtrainierte Menschen mit broncefarbener Haut an Dir vorbei mehr rennen als joggen, Du mittlerweile alles mit Karte zahlst, die Hälfte der Autos Volvo heißen und die gefühlte andere Hälfte aus Wohnmobilen besteht, Du gerade an einem See die herrliche Stille und die satten Farben der tiefstehenden Abendsonne genießt, befindest Du Dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Schweden . . .

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Rumänien, Land vieler Völker, vieler Gegensätze, ursprünglich schön und abgenutzt . . .

von Bulgarien kommend, wirkt Rumänien beinahe aufgeräumt und wohlständig.
Wir wissen noch nicht, dass dieser Eindruck keineswegs auf eine homogene Realität verweist – oft liegen nur wenige Kilometer zwischen ärmlichsten Dörfern und schmuck herausgeputzten Städtchen, hochglanzpolierte SUV‘s überholen auf schlaglochbewährten Straßen  mit 120km/h kleine Eselkarren . . .

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