Asana der Woche 11

Sucht einen Platz auf, der über eine Stuhlinstallation von ausreichender Höhe und Breite verfügt. Sollte die Suche wider erwarten beschwerlich sein, so könnt ihr alternativ eine adäquate Installation selbst erstellen – obiges Bild mag euch hierbei als Vorbild dienen.
Verwurzele Deine Füße fest im Boden, und nehme die Grundposition des Krieger 1 ein.
Öffnet die Brust vom Sternum ausgehend nach oben und streckt die Arme weit nach hinten. Betrachtet nun die neben euch aufgetürmte Wand aus Stühlen. Sie stehen symbolisch für die dingliche Welt, für all die Dinge, die wir im Überfluß angesammelt haben ohne sie wirklich zu benötigen. Finde Deine innere Ruhe und meditiere über die dingliche Welt – lasst euch nicht von eurer inneren Ruhe durch die Gedanken an die Dinge, sowie von den Dingen selbst ablenken.
Lass sie los und spüre der Empfindung nach, in welcher Bindung Du zu Deinen Dingen stehst, bemerke, welche Dinge Du leicht loslassen kannst und bei welchen die Bindung zu stark ist, um von Ihnen ohne dem Gefühl des Verlustes Abschied nehmen zu können.
Lasse sie dennoch los und Ende in dem Empfinden, das Dein Sein unabhängig von den Dingen seinen beständigen Wert hat, bemerke, dass es nicht die Dinge sind, die Dein Sein bestimmen, wenn Du Dich mit Deinem Sein verbindest.
Namaste Caty

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